Am 27. Februar kam die Sendung „Ernährungscheck“ mit Tim Mälzer. In dieser Sendung wurden 45 Probanden drei unterschiedliche Kostformen (Mediterrane Kost, Hausmannskost und Fast Food) für zwei Wochen gereicht.
Alle drei Gruppen nahmen über zwei Wochen die gleiche Kalorienzahl auf. Das Ergebnis war, dass im Blutbild nach zwei Wochen keine großen Veränderungen zu erkennen waren.
Kann ich nun so viel Burger essen wie ich möchte?
Die Antwort ist eindeutig NEIN. Denn das Ergebnis trifft nur zu, wenn eine Kalorienzahl von 2900 Kcal pro Tag nicht überschritten wird. So konnten die Probanden der mediterranen Kost ihr Essen kaum vollständig verzehren, wohingegen die Fast Food Fraktion starken Hunger verspürte. Probanden aus der Fast Food Gruppe erklärte dass Sie das Gefühl hätten auf Diät gesetzt zu sein, sie fühlten sich träge, müde und hungrig.
Im Normalfall hätten diese Personen viel mehr gegessen und damit hätte sich Ihr Gewicht und auch Ihre Blutwert geändert. Dieses beweist der Dokumentarfilm "Super Size Me" der 2004 im Kino lief. Hier machte Morgan Spurlock, den Selbstversuch über 4 Wochen nur bei MacDonald zu essen. Bei ihm war das Ergebnis erschreckend. Er nahm innerhalb dieser 4 Wochen 12 kg zu und der Cholesterinspiegel stieg um 62 mg/dl, hinzu kam das die Leberfettwerte stiegen, Kopfschmerzen und Depressionen auftraten.
Bei dem Ernährungscheck wurde nur ein Zeitraum von zwei Wochen zu Grunde gelegt. Bei dem Vitamingehalt im Blut tritt erst nach einer längeren Zeit eine Veränderung bei den fettlöslichen Vitaminen auf. Die Speicherkapazität für diese Vitamine ist sehr hoch und ein Mangel macht sich nicht nach 2 Wochen bemerkbar.
Bei dem wasserlösliche Vitamin C, das täglich zugefügt werden muss, trat bei der Fast Food Gruppe ein Mangel auf.
Es spricht sicher nichts dagegen ab und zu Fast Food zu sich zu nehmen, wenn der überwiegende Teil der Ernährung gesund ist. Wichtig ist das Essen zu genießen, eine ausgewogenen Kost zu sich zu nehmen und die Kalorienzahl nicht auf Dauer zu überschreiten.
Mit bedacht werden sollte auch der soziale Aspekt der Ernährung. Es ist schön in der Gemeinschaft zusammen zu sitzen und das Essen zu genießen. Wie oft trifft man sich zum gemeinsam Frühstücken, Kaffee trinken, Essen gehen oder man wird zum Essen eingeladen. Bei Fast Food wird oft im „Vorbeigehen“ gegessen, man bemerkt oft gar nicht was und wie viel man isst.
Genießen Sie in unseren Kochkursen v.a. die Geselligkeit und das gute Essen. Kochen und Essen soll Spaß machen und dieses können Sie in unseren Kursen erleben.
Folgende Kursangebote können wir empfehlen:
16.04.2012 I-6200 „Singlekochkurs“
in der Gemeinschaft ist es einfach schöner
02.05.2012 I-6500 „Genüsse des Sommers“
frische und leckere Kost
09.05.2012 I-6100 „Eltern-Kinder Kochkurs“
früh übt sich
15.05.2012 I-6419 „Französische Küche“
die Gourmet-Küche genießen
